Diese Untersuchungen werden im Vorfeld des Hausbaus durchgeführt.
Die Bewertung eines Baugrundes beruht auf der Radonaktivitätskonzentration
in der Bodenluft. In Abhängigkeit von der Höhe des Messwertes werden
bestimmte bauliche Maßnahmen empfohlen (siehe
Prävention).
Durch einen Fachmann sollte zusätzlich auf jeden Fall auch die
Gasdurchlässigkeit des Bodens bewertet werden, um den Einfluss
möglicher Wegsamkeiten im Untergrund zu berücksichtigen.
Radonmessungen sollten unbedingt als aktive Messungen nach einer Sondierung von
mindestens 1 m Tiefe durchgeführt werden.
Von Messungen, die auf dem Vergraben passiver Exposimeter basieren, wie sie
von einigen Instituten oder Ingenieurbüros angeboten werden, ist aus
wissenschaftlicher Sicht wegen der mangelnden Reproduzierbarkeit und der fehlenden
Vergleichsmöglichkeit mit aktiven Messverfahren dringend abzuraten!
Leistungsangebot:
Festlegung des Untersuchungsprogrammes (unter Berücksichtigung ggf. weiterer notwendiger Baugrunduntersuchungen)
Durchführung der Untersuchungen vor Ort (standardisierte Messung der Bodenluftkonzentration und der Gasdurchlässigkeit)
Gutachten mit Bewertung der Ergebnisse und ggf. Empfehlungen zum radonsicheren Bauen